Das Ende naht: Abschied vom Mainstream-Support für Windows Server 2019
Mit jeder technologischen Neuerung und jeder Weiterentwicklung in der IT-Welt kommen auch wichtige Veränderungen für diejenigen, die auf solche Technologien angewiesen sind. Ein solcher Wandel steht nun bevor, da Microsoft den Mainstream-Support für Windows Server 2019 am 10. Januar 2024 einstellt. Was bedeutet das Ende für Unternehmen und IT-Verantwortliche? Lassen Sie uns einen Blick auf dieses bedeutende Ereignis werfen.
Was ist der Mainstream-Support?
Bevor wir uns mit dem Ende des Mainstream-Supports für Windows Server 2019 befassen, lassen Sie uns klären, was dieser Support überhaupt bedeutet. Mainstream-Support ist der Zeitraum, in dem ein Softwareprodukt regelmäßige Updates, Fehlerkorrekturen, Sicherheitsaktualisierungen und neue Funktionen erhält. Dieser Zeitraum beträgt normalerweise fünf Jahre nach der Markteinführung des Produkts.
Das Ende des Mainstream-Supports für Windows Server 2019
Microsoft hat Windows Server 2019 im Oktober 2018 auf den Markt gebracht, und der Mainstream-Support für dieses Betriebssystem endet im Januar 2022. Dies bedeutet, dass Unternehmen, die Windows Server 2019 verwenden, nach diesem Zeitpunkt keine regulären Updates und Sicherheitskorrekturen mehr erhalten werden. Das heißt jedoch nicht, dass das Betriebssystem sofort obsolet wird. Stattdessen wechselt es in den sogenannten „Extended Support“ oder „erweiterten Support“.
Was ist der Extended Support?
Der erweiterte Support ist die zweite Phase des Support-Lebenszyklus von Microsoft-Produkten. Während des erweiterten Supports erhalten Kunden immer noch Sicherheitsaktualisierungen, allerdings werden neue Funktionen und nicht sicherheitsrelevante Updates nicht mehr bereitgestellt. Dieser Support-Zeitraum dauert in der Regel fünf Jahre über das Ende des Mainstream-Supports hinaus. Für Windows Server 2019 bedeutet dies, dass der erweiterte Support bis Januar 2027 dauern wird.
Was sollten Unternehmen vor dem Support-Ende tun?
Das Ende des Mainstream-Supports für Windows Server 2019 ist ein wichtiger Meilenstein, der von Unternehmen nicht übersehen werden sollte. Es ist an der Zeit, über eine Strategie für die Zukunft nachzudenken. Hier sind einige Schritte, die Unternehmen erwägen sollten:
- Aktualisierung auf eine neuere Version: Eine Option ist die Aktualisierung auf eine neuere Version von Windows Server, wie Windows Server 2022. Dies kann den Zugang zu neuen Funktionen und eine längere Supportdauer bieten.
- Erweiterte Supportverträge: Unternehmen, die vorerst bei Windows Server 2019 bleiben möchten, können erweiterte Supportverträge mit Microsoft abschließen. Dies gewährleistet den Erhalt von Sicherheitsupdates, ist jedoch kostspieliger.
- Überprüfung der Serverlandschaft: Dies ist eine gute Gelegenheit für Unternehmen, ihre Serverlandschaft zu überprüfen und zu optimieren. Möglicherweise ist es sinnvoll, veraltete Hardware oder Anwendungen zu ersetzen.
- Migration in die Cloud: Eine weitere Option ist die Migration von On-Premises-Servern in die Cloud. Plattformen wie Microsoft Azure oder Amazon Web Services bieten flexible Möglichkeiten zur Verwaltung von Servern und bieten eine Skalierbarkeit, die in lokalen Umgebungen schwer zu erreichen ist.
Das Ende des Mainstream-Supports für Windows Server 2019 ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der IT-Landschaft. Unternehmen sollten sich dieser Veränderung bewusst sein und entsprechende Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit und Funktionalität ihrer Serverumgebungen aufrechtzuerhalten. Die Wahl zwischen einer Aktualisierung auf eine neuere Version, erweiterten Supportverträgen oder der Cloud-Migration hängt von den individuellen Bedürfnissen und Zielen des Unternehmens ab. Eines ist jedoch sicher: Die IT-Welt steht nie still, und die Anpassung an diese Veränderungen ist entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Kontaktieren Sie uns!




